Hintersee: Rundweg 63, Halsalm

Von Berchtesgaden aus fährt man mit dem Auto etwa 15 min nach Hintersee. Von dort aus wollten meine Frau und ich mit unserem vierjährigen Sohn einen nur 5,5 km langen und als kinderfreundlich ausgewiesenen Rundweg hinauf zur Alm und wieder hinunter wandern. Was wir erlebten, spottete jeder Beschreibung.

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Eselsweg: Von Wildensee nach Großheubach

Wunderbar habe ich im knartschenden Bett der Pension geschlafen. Keine Push-Meldung hat mich aus dem Schlaf gerissen. Wie auch – ohne Netz? Das Frühstück gestaltete sich als Herausforderung: Ich erhielt von Frau Beck vier Brötchen, ebenso viele Scheiben Brot, anständig viel Butter und Quark, eine große Schüssel leckerer Marmelade, einen Wurst- und Käseteller, ein wunderbar weich gekochtes Ei (das merkte ich beim Mittagessen) und – ein riesiges Stück Apfelkuchen. Dazu gab es Orangensaft und einen gut erträglichen Kaffee.

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Eselsweg: Von Weibersbrunn nach Wildensee

Eins vorweg – dieser Beitrag geht irgendwann anders online statt wie gewohnt am Abend des Tages. Denn ich habe in Wildensee kein mobiles Internet. Nicht einmal EDGE, was zivilisatorisch so etwas wie die Jungsteinzeit des mobilen Internets darstellt. Um genau zu sein habe ich sogar kein GPRS, sprich: Ich kann nicht einmal telefonieren. Kein Netz. Gar keins. Die Wirtin sagt dazu: »Ja, desch isch hier so.« Jungsteinzeit? Schön wär’s.

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Eselsweg: Von Heigenbrücken nach Weibersbrunn

Heute früh bekam ich ein wundervolles Frühstück serviert. Nicht so wundervoll wie die Tage zuvor, aber immer noch sehr gut. Versteht mich nicht falsch, die Auswahl war riesig. Aber genau das macht es ein wenig zu professionell. Wie auch immer, ich durfte mir Brote und ein Ei einpacken. Und geschlafen hatte ich lange und tief und gut. Der Franzbranntwein hatte meinen schmerzenden Muskeln sehr gut getan. Die Wirtin hatte mir gestern Abend noch meine Wäsche gewaschen, heute Früh kriegte ich sie zurück: Es fehlte eine Hose, zwei Hemden, zwei Unterhosen und zwei Paar Socken, aber es fand sich nach und nach alles an. Die Wirtin bot an, mich auf den Berg zu fahren, aber um den Berg zu ersteigen war ich ja hergekommen.

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Eselsweg: Von Flörsbach nach Heigenbrücken

Ich habe im Hotel »Flörsbacher Hof« geschlafen wie ein Stein. Bis auf eine Sache: Mitten in der Nacht – um Mitternacht, um genau zu sein – piepste ein Wecker, der auf meiner Kommode stand. Schlaftrunken schaltete ich ihn aus. Vier Minuten später piepste er wieder. Hat jemand mal versucht, einen fremden Wecker richtig abzuschalten? Ich habe versagt. Die Radikalmaßnahme: Batterien raus. Eselsweg: Von Flörsbach nach Heigenbrücken weiterlesen

Whiskey aus dem Spessart

Im »Flörsbacher Hof« im Spessart-Ort Flörsbach stieß ich auf einen echten Spessart-Whiskey – den musste ich als Whisky-Liebhaber (Whisky ohne »e« – ich stehe auf die Schotten) natürlich gleich probieren. Es handelt sich um den Severin Simon’s Bavarian Pure Pott Still Whiskey mit 40 Volumen-Prozenten. Ja, es müsste »Pot Still« geschrieben werden, aber was soll’s. Whiskey aus dem Spessart weiterlesen